Industrie - und Handelskammer Offenbach

Projektbeschreibung

Ziel der Planung war es, die bestehenden Bebauungsstrukturen des Stadtviertels zu ergänzen und mit Rücksicht auf das Ledermuseum die Westseite des ‘Platzes des 8. Mai 1945‘ neu zu definieren. Dies wurde durch die Aufnahme der Bauflucht und der Traufhöhen der Nachbarbebauung entlang der Ludwigstraße erreicht. An der Stirnseite zur Frankfurter Straße zeigt sich das Gebäude offen und dynamisch. Zwei verschobene und in der Höhe differenzierte Baukörper signalisieren aus dieser Richtung schon von weitem den Beginn der Innenstadt. Gleichzeitig wird durch die Auskragung des höheren Gebäudeteils der Hauptzugang der IHK-Offenbach signifikant markiert und für den Fußgänger der Bezug zum Ledermuseum ermöglicht. Der Besucher betritt über den Windfang das partiell zweigeschossige Foyer mit angelagertem großen Saal. Dieser ist als multifunktioneller Bereich mit variablen Trennwänden konzipiert: Verwaltungs- und Institutsgebäude als Aufenthalts- und Pausenzone, für Ausstellungen, Empfänge und andere Kammerveranstaltungen. Daran schließt sich der Sitzungs- und Seminarbereich an mit der Möglichkeit, einzelne Säle nach Bedarf zusammenzuschließen.

Der Entwurf entwickelt mit sparsamen Mitteln eine Architektursprache, die der IHK-Offenbach eine Selbstdarstellung als dynamisches, zukunftsorientiertes Vertretungsorgan erlaubt.

Projektdaten

Bauherr

Industrie- und Handelskammer Frankfurter Straße 90   63067 Offenbach

Baubeginn:

Fertigstellung:

1995

1996

Bruttorauminhalt:

Hauptnutzfläche:

ca. 35.600 m³

ca. 3.640 m²

Baukosten

ca. 11,8 Mio €

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